Ab 2022 erzählt die Ausstellung Geschichte anhand von historischen Persönlichkeiten, die mit Brandenburg in Verbindung stehen, und den Spuren, die sie hinterlassen haben. Unter den 300 Exponaten befinden sich auch Artefakte aus unseren Beständen. Das wertvollste Leihstück ist das Bildnis eines heraldischen Löwen aus Terrakotta, das Teil eines Portals des Schlosses in Küstrin war. Ebenfalls „auf Delegationsreise” sind eine französische Medaille, die anlässlich des Falls der vier preußischen Festungen im Jahr 1806 geprägt wurde, ein Teil der Steinschlosspistole aus dem 18. Jahrhundert, Musketenkugeln sowie der allen älteren Einwohnern von Kostrzyn bekannte Stern, der einst das inzwischen abgerissene Denkmal für sowjetische Soldaten auf der Bastion König krönte.
Die Exponate wurden natürlich gemäß allen Verfahren für die Ausfuhr von Kulturgütern ins Ausland übergeben. Die Leihfrist läuft gerade ab, und unsere Partner aus Potsdam haben eine Verlängerung des Vertrags um ein weiteres Jahr beantragt. Zu diesem Zweck mussten die Denkmäler gemäß dem Verfahren nach Polen zurückgebracht werden, wo sie am 5. Februar von Kamila Domagalska, einer Vertreterin des Denkmalschutzamtes der Woiwodschaft Lubuskie, und Mitarbeitern des Festungsmuseums begutachtet wurden. anschließend wurden die entsprechenden Unterlagen erstellt, Protokolle angefertigt und die Denkmäler in die landesweite Datenbank der legal ins Ausland verbrachten Denkmäler aufgenommen. Erst dann durften sie unser Land wieder verlassen. Wir können garantieren, dass es den Kostrzyner Denkmälern gut geht, dass sie angemessen gesichert und versichert sind und von den Besuchern mit Interesse betrachtet werden. Sie werden nächstes Jahr zu uns zurückkehren.





