Die Bastion Philipp

Die Bastion Philipp ist eine der drei noch erhaltenen und bereits wieder begehbaren Bastionen der Festung Küstrin. Seit Mai 2014 wird in den Kasematten der Bastion Philipp eine Dauerausstellung präsentiert, die einige der wichtigsten Aspekte der Geschichte der Stadt, der Garnison und der Festung Küstrin vorstellt. Zudem werden auch die verschiedenen Probleme und Herausforderungen erläutert, vor die die Stadt im Laufe der Jahrhunderte, während der Kriege und Belagerungen gestellt wurde. Besonders ausführlich werden die Kämpfe um Küstrin von Februar bis März 1945 beleuchtet. Auch die die vielen Etappen des Ausbaus und der Modernisierung der Festung werden anschaulich und klar dargestellt. Viel Platz wurde zudem der Katastrophe des Siebenjährigen Krieges gewidmet und auch der Zerstörung der Stadt am Vortag der Schlacht bei Zorndorf am 25. August 1758. Die Geschichte des Küstriner Schlosses, das "Nest der Hohenzollern", wird separat dargestellt. Die Ausstellung ist interaktiv, den Besuchern stehen viele originale Exponate und Funde zur Verfügung, sowie verschiedene Multimedia (Filme und Hörbeispiele), Modelle, unterschiedliche Replikate von Waffen etc.

ACHTUNG! Aufgrund der niedrigen Temperatur in der Bastion Philipp empfehlen wir, unabhängig von der Jahreszeit, dem Wetter bzw. der Außentemperatur, etwas warmes zum Überziehen mitzunehmen.

Das Berliner Tor

Das Berliner Tor ist eines der drei Tore, die Einlass auf das Gelände die Festung Küstrin gewährten. In den Räumlichkeiten, das Betreten ist für alle Besucher kostenlos, sind einige ausgesuchte Exponate ausgestellt, die auf dem Gelände der Altstadt und Umgebung gefunden worden sind. Einige der interessantesten Objekte sind: der Sargdeckel des Sarkophags von Katharina von Braunschweig (eine Rekonstruktion von 1882), ein Exhumierungssarkophag von 1713 und verschiedene Exponate aus der Bronzezeit (Schmuck, Nadeln für die Kleidung, Urnen etc.). Im Berliner Tor befindet sich zudem unsere Touristeninformation und der Museumsshop. Hier können Sie zahlreiche Andenken, sowie jede Menge Informationsmaterial und Literatur zur Geschichte Küstrins käuflich erwerben.

Sonderausstellung „Memento Küstrin“

 „Memento Küstrin – Splitter des täglichen Lebens“ ist die erste Sonderausstellung, die im neuen Hauptgebäude des Museums der Festung Küstrin gezeigt wird. Dem Publikum wird anhand verschiedener Gegenstände das tägliche Lebens der Bewohner Küstrins vor 1945 nahe gebracht. Der größte Teil der Exponate stammt aus der Zeit um die Jahrhundertwende und veranschaulicht die Lebensweise der Menschen in Küstrin. Gleichzeitig soll auch gezeigt werden, wie sich ihre Form, der Stil und ihre Herstellungsweise entwickelt und verändert haben. Um kurze Informationen ergänzt, kann man so einge Spuren des alten Küstrins im heutigen Kostrzyn wieder finden. Die Ausstellung ist auch eine Danksagung an all jene, die seit dem es das Museum der Festung gibt, die Sammlung um zahlreiche Schenkungen und Stiftungen von Gegenständen mit historischem Wert  bereichert haben. Ohne ihre Großzügigkeit wäre die Ausstellung nie entstanden.