Der Marsch folgte den Spuren des versuchten Evakuierungsversuchs der Lagergefangenen im Januar 1945. Der Marsch wurde etwa alle 1,5 km durch kurze Erzählungen unterbrochen, die unter anderem die Lebensgeschichten der bekanntesten Kriegsgefangenen, die Lebensbedingungen im Lager, Fluchtversuche, die Verpflegung, die Rolle des Roten Kreuzes, die Haager und Genfer Konventionen, Unterschiede in der Behandlung von Kriegsgefangenen verschiedener Nationalitäten sowie Erinnerungen auf der Grundlage von Tagebüchern der Kriegsgefangenen betrafen. Der Marsch endete an einem Ort mit Blick auf die Straße, die von Szumiłów nach Kaleńsk führt, wo Rafał Górecki die Geschichte eines Vorfalls erzählte, bei dem sowjetische Truppen auf eine Kolonne von Kriegsgefangenen geschossen hatten.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Reenactors für ihre Unterstützung und Hilfe bei der Organisation des Marsches bedanken! Den Einwohnern von Kostrzyn an der Oder und den Gästen danken wir herzlich für ihre Teilnahme. Ein besonderer Dank gilt Aleksandra Dudka, die die medizinische Versorgung der Marschteilnehmer sicherstellte.
Die Idee des Marsches stieß auf positive Resonanz, daher wird der Gedenkmarsch für die Kriegsgefangenen des Stalag III C Alt im nächsten Jahr Ende Januar 2027 stattfinden und mit den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung des Lagers verbunden sein.
Wir laden Sie schon jetzt herzlich zur Teilnahme ein!





