Kunst und Architektur des Bistums Lubus – Wanderausstellung

Seit dem 3. März dieses Jahres kann man im Berliner Tor kostenlos die Wanderausstellung mit dem Titel „Kunst und Architektur des Bistums Lubus“ besichtigen. Sie widmet sich dem außerordentlich reichen historischen und architektonischen Erbe des Bistums Lubus, das in den Jahren 1124/1125 gegründet und 1598 aufgelöst wurde.

Auf dem Gebiet des Bistums, das einst zu beiden Seiten der Oder lag, sind bis heute viele bedeutende Denkmäler erhalten geblieben. Die Sakralbauten und ihre Ausstattung spiegeln eine außergewöhnliche Vielfalt stilistischer Einflüsse wider – von den monumentalen Kirchen in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde über die Bauten der Templer und Johanniter bis hin zu ländlichen Kirchen, die unerwartete Schätze bergen. Die Ausstellung lädt die Besucher dazu ein, diese bislang wenig bekannte Kulturlandschaft neu zu entdecken und sich auf eine Reise auf den Spuren der Geschichte, Kunst und Architektur der Region Lubuskie zu begeben.

Bis Ende 2026 wird sie 12 Orte in der Region Lubuskie besuchen, davon sieben in Polen und fünf in Deutschland. Die Ausstellung im Berliner Tor ist bis zum 26. März dieses Jahres an Werktagen von 10:00 bis 14:00 Uhr sowie ausnahmsweise am 21. und 22. März (Samstag und Sonntag) von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei!

Zur Ausstellung gibt es einen Katalog und Informationsbroschüren, die während der Öffnungszeiten der Berliner Bräuche kostenlos erhältlich sind.

Von Kostrzyn aus wird die Ausstellung nach Beeskow und Fürstenwalde weiterziehen. Erst im Juni dieses Jahres kehrt sie nach Polen zurück, um ihre Reise fortzusetzen.