• Miniatura: Miniatura
  • Autor: Gerd-Ulrich Herrmann
  • Wydawca: Muzeum Twierdzy Kostrzyn
  • Rok wydania: 2015
  • Format: B5
  • Okładka: miękka
  • Język: Niemiecki
  • Cena: 95,00 zł

Gerd-Ulrich Herrmann (Jahrgang 1950), Diplomgesell- schaftswissenschaftler, Absolvent der Militärakademie "F. Engels" (Dresden), Dienst in der NVA1970-1990, An- gehöriger der Bundeswehr 1990-1992, seit 2002 Leiter der Gedenkstatte Seelower Höhen. Publikationen: "Georg Freiherr von Derfflinger", " Plötzlich donnerten die Kanonen. Die Geschichte der dritten Kurmräkischen Landwehrregimenter in den Befreiungs - kriegen" (ebook), und "Das Kriegsende 1945". Mitherausgeber: "Der Schlüssel für Berlin", "Täter, Opfer, Helden. Der Zweite Weltkrieg in der weißrussischen und deutschen Erinnerung", Seelower Heft 4 "Der Sturm bricht los. Die Kämpfe im nördlichen Oderbruch" und Seelower Heft 7 "Die Berliner Operation - eine Bilanz der Sieger"

Festung und Garnison bestimmten mehrere Jahrhunderte lang die Entwicklung Küstrins. Sie brachten wirtschaftlichen Aufschwung, aber auch Belagerungen und die zweifache totale Zerstörung. Der Bau der Festung begann im 16. Jahrhundert unter Markgraf Johann von Brandenburg. In der Folgezeit erfuhr die Festung aufgrund der Entwicklung der Angriffswaffen und des Festungsbauwesens viele Veränderungen. Küstrin galt als eine "Soldatenstadt", in der mehrere Regimenter ihre Garnison hatten. Ende Januar 1945, als der Zweite Weltkrieg längst entschieden war, wurde die Stadt zur Festung erklärt. Als die sowjetischen Truppen am 31. Januar 1945 die Stadt erreichten, begann eine 59-tägige Belagerung. Kustrin sollte den "Eckpfeiler" der deutschen Verteidigung an der Oder bilden. Diesem Anspruch konnten die Soldaten der Festung bei Weitem nicht entsprechen. Dennoch verhinderten sie überfiele Wochen die Vereinigung der sowjetischen Brückenköpfe westlich der Oder. Erst am 30. März 1945 konnten sowjetische Divisionen die Oderstadt einnehmen. Eine unbekannte Anzahl von Soldaten beider Seiten und Zivilisten starben während der Kampfe. Im Frühjahr 1945 endete die Geschichte dieser fast vollständig zerstörten brandenburgischen Stadt. Der größte Teil Küstrins ist heute polnisches Staatsgebiet. Neben der Geschichte von Festung und Garnison stehen die politischen und militärischen Ziele beider Seiten in der Endphase des Zweiten Weltkrieges, der Ausbau der Stadt zur Festung sowie die kritische Betrachtung der Kampfhandlungen im Februar und Marz 1945 in und um Küstrin im Mittelpunkt der Publikation.